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„Die als Kunst oder Handwerk verstandene Gestaltung eines Dokumentes mittels Schrift, Bildern, Linien, Flächen und Farben.“ (Jedoch ist umstritten, ob die Typographie eine Kunst im eigentlichen Sinn ist.) Der Begriff Typographie geht zurück auf die beiden altgriechischen Wörter „typos“ , bedeutete ursprünglich „Schlag, Stoß“ später dann „Abdruck, Abbild, Form“ und auf „graphein“ „schreiben, darstellen und einritzen“. Wer den Begriff „Typographia“ das erste Mal prägte, ist unbekannt. Über 400 Jahre wurde das Wissen über die Typographie von den Meistern an die Schüler nur mündlich weitergegeben. Unter Typographie versteht man die Lehre von der Form und der Gestaltung der Schriftzeichen. Typographie bezeichnet im weiteren Sinne auch die Gestaltung von Druckwerken durch Texte und Abbildungen für die drucktechnische Vervielfältigung wie zB. Bücher, Zeitschriften, Zeitungen; oder die Bildschirmwiedergabe zB. Internet, Fernsehen; wodurch eine Überschneidung mit den Aufgaben des Layouts erfolgt. Zudem ist der Begriff historisch gewachsen und hat im Laufe der Zeit verschiedene Wandlungen erlebt. Typographie umfasst heute:
Die Gestaltung betreffend, werden von der Typographie unter funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten Richtlinien vorgegeben. Heutzutage unterscheidet man zwischen Micro- und Macrotypographie. Mit Microtypographie (oder Detailtypografphie) beschreibt man die Richtlinien bei der Gestaltung mit den Schriften. Der Typograph hat die Aufgabe die Textinhalte nach den Gesetzen der Lesbarkeit bestmöglich umzusetzen. Die Macrotypographie (Layout) dient dazu, den Text in einer ästhetisch ansprechenden Form zu präsentieren. Die Übergänge zwischen den beiden Bereichen sind fließend. Seit den neuen Medien wird auch noch unterschieden für welchen Bereich (Print- oder Webbereich) die Texte typographisch aufbereitet werden.
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